Was ich wusste und was ich glaubte zu wissen.

Wie ein Neujahrsvorsatz und ein Sommer mein Leben veränderten.

Zu Beginn diesen Jahres traf ich eine Entscheidung. Ich hatte schon seit langem die Vision im Sommer wochenlange Quality-time mit den Kids zu verbringen. In den vergangenen Jahren habe ich mir immer gesagt, dass ich den Sommer reisen, frei sein und als Familie unser Traumleben kreieren werde. Auf meinem Visionboard, in meinen Meditationen, überall sah ich uns, wochenlang, ohne Stress ohne Druck, gemeinsam. Wir, wie eine kleine Insel, die sich den Sommer über tief verbindet, wo doch das ganze Jahr hindurch jeder so viel seines eigenen Weges geht. Ich trug diese Vision die letzten Jahre mit mir. 

Die Wenn, dann Falle

Doch es gab immer ein wenn. Wenn, ja wenn, mein Business stabil und erfolgreich ist. Wenn ich es mir erlauben kann zwei Monate kaum zu arbeiten. Ja dann, dann lebe ich endlich diesen Traum. Diesen Traum, der meine Motivation war alles hinzuschmeißen und mich selbstständig zu machen. Angestellt sein kam für mich nie in Frage, denn meine Seele sehnt sich nach wochenlangen Urlauben. Sie sehnt sich danach die Zeit mit den Menschen die ich so liebe auszusaugen, auszudehnen, mit jeder Faser meines Körpers zu erleben. 

Meinen Ladies sage ich immer, sie sollen ihre Träume jetzt leben, das Universum wird folgen. So war ich also selbst in eine Falle getappt, vor der ich meine Ladies immer warne. Ich war tief drin ind der ‚wenn, dann‘ Falle. Als ich das erkannte, entschied ich es sofort zu ändern. 

Aber man kann sagen, das war der Beginn von etwas sehr magischem und hier kommen wir auch schon zu einem ausgesprochen wichtigen Punkt:  Es ist ok, wenn sich Journalen für dich zu Beginn nicht nach dieser magischen Verbindung anfühlt, von der ich in diesem Beitrag immer wieder sprechen werde. Es ist auch ok, wenn du dir dabei am Anfang etwas lächerlich vorkommst, und wenn du nichts fühlst, während du die Fragen im Buch beantwortest. Ich empfehle dir dennoch, dabei zu bleiben. Mit dem Journalen ist es wie mit einer innigen Freundschaft, sie muss sich entwickeln, zu Beginn seit ihr oberflächliche Bekannte und es ist ganz nett miteinander, nach einiger Zeit lernt ihr euch besser kennen und schon bald, vertraut ihr euch eure tiefsten Geheimnisse an und fühlt euch geborgen, wenn ihr Zeit gemeinsam verbringt. 

Ein Manifestationszettel

Wir saßen über Silvester in unserem Chalet, mit dem Versand der Mumtime Journals funktionierte einiges nicht, ich schaffte meine eigenen Routinen nicht, weil ich bevor die Kinder aufwachten das Video hochgeladen haben wollte und ich fragte mich erstmals: „Was mache ich hier eigentlich?“ Die heiligste Zeit des Jahres, die Raunächte hatte ich mir so kreiert, dass sie viel ihres Zaubers verloren hatten. Ich genoss die Mumtime und die Zeit in der ich mich mit den Frauen verbinden konnte, aber das ganze drumherum nervte mich massiv. 

Rückblickend, waren diese Tage (wie immer) eine meiner größten Lektionen. Es wurde Zeit, mich darauf zu besinnen, was mir wirklich wichtig war, wie ich dieses Leben und auch dieses Business gestalten wollte. Ich fragte mich, wie lange ich noch warten wollte, und wann ich mir endlich erlauben würde, dieses Leben voll und ganz nach meinen Wünschen zu gestalten. 

Also notierte ich am Silvesterabend zwei Dinge auf meinem Manifestationszettel fürs kommende Jahr: ein (in meinen Augen damals unrealistisches) Umsatzziel und einen den besten Sommer unseres Lebens. 

Hallo alte Glaubenssätze

Die Stimmen des Zweifels in mir wurden laut. Wie soll ich denn ein derartiges Ziel erreiche und zwei Monate Urlaub machen? Eine ganze Menge alter Glaubenssätze kamen hoch und ich nahm die Einladung an sie alle zu bearbeiten und loszulassen: 

„Von nichts kommt nichts.“ 

„Fleiß zahlt sich immer aus.“ 

„Erfolg erfordert harte Arbeit.“

Wir alle kennen zu genüge dieser Sprüche und ich denke, sie haben eine Zeit lang gestimmt. Und „Von nichts kommt nichts.“ Ist auch sicher richtig, aber ich hatte ja nicht vor nichts zu tun, sondern nur zwei Monate richtig richtig wenig. 

Die Raunächte und der Januar waren dementsprechend eine super intensive und lehrreiche Zeit für mich. Ich sortierte mich neu. Innerlich. Ich ließ los, was ich über Erfolg glaubte und begann mir zu erlauben meine eigene Definition von Erfolg zu kreieren. Ich hatte mir zu Silvester zwei Versprechen gegeben, das eine konnte ich versuchen zu erreichen, das andere erforderte einfach nur meine Disziplin mich an mein eigenes Versprechen zu halten. 

Können Träume sich ausschließen?

Die Monate vergingen und durch all das, was ich über den Jahreswechsel über mich und meine neue Definition von Erfolg gelernt hatte, wurde sehr schnell klar, dass mein Umsatzziel sehr realistisch wurde. Wenn, ja wenn, ich denn dann im Juli und im August auch Geld verdienen würde. 

Kann man nun Geld verdienen ohne zu arbeiten? Von nichts kommt doch nichts. Manchmal schließen Träume sich aus, begann ich zu glauben, oder ich fiel zurück in alte Gedanken wie: Ok, dann arbeite ich eben im September besonders hart. 

Let the Universe do its work!

Ereignisse überschlugen sich, Menschen traten in mein Leben und gingen wieder nachdem sie ihre Aufgabe erfüllt hatten, unsere Beziehung veränderte sich nochmal auf einer ganz neuen Ebene und es schien als ob alles, was ich mir so sehr gewünscht hatte nun wirklich wahr wird. Es fiel alles zusammen wie das perfekte Puzzle und ich erkannte, dass ich so oft nur eines tun muss. Aus dem Weg gehen und loslassen. Ich ging also beiseite. Überließ dem Universum die Führung. Ergriff Chancen, sobald sie sich mir boten, hielt nicht an Türen fest, die sich verschlossen und bleib mir treu, nein wurde mir selbst noch immer immer treuer. 

Ich ließ mich coachen, immer und immer intensiver, bemerkte, wie mit jeder inneren Transformation das Außen folgte und fand mich Mitte Juli am Chiemsee. In vollem Vertrauen und dem vollen Bewusstsein, dass die kommenden Wochen (ja Monate) ganz und gar uns gehörten. 

Wir waren in den letzten 7 Wochen genau zwei Wochen zu Hause. In diesen zwei Wochen fand die MumTime statt. Ich hatte sie mir so organisiert, dass ich wusste, sie würde mich nicht stressen. Außerdem launchte ich ein komplettes Rebranding, und SENSE OF SELF, das Herzstück all meiner Arbeit und die Zukunft dieses Unternehmens. Ich war da. Im Moment. Ich habe etwas kreiert, was es mir erlaubt frei zu sein, da zu sein, wochenlang mit den Kindern zu sein und gleichzeitig ein erfolgreiches Unternehmen zu führen. 

Es ist wichtig, dass wir aufpassen, was wir glauben. Denn was wir glauben wird wahr. Was wir für wahr halten, wird immer wahr bleiben. Aber sobald du beginnst, neue Dinge für wahr zu halten, werden neue Realitäten vor deinen Augen entstehen. 

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